Elterngeld beantragen

by admin on May 4, 2011

Natürlich müssen gewisse Kriterien erfüllt sein sowie bestimmte Unterlagen vorliegen, um einen Elterngeldantrag stellen zu können. Der Antrag muss je nach Zuständigkeitsbereich entweder beim Jugend- bzw. Sozialamt gestellt werden, sprich bei den ehemaligen Erziehungsgeldstellen. Auch wenn die staatliche Transferleistung zentral verabschiedet worden ist und bundesweit erfolgt, sind nichtsdestotrotz die jeweiligen Stellen in den Bundesländern für die Verwaltung zuständig und auch aufzusuchen.

Der Elterngeldantrag

Da Elterngeld maximal nur bis zum 14. Lebensmonat gezahlt wird, sollten die Erziehungsberechtigten frühzeitig einen schriftlichen Antrag stellen, damit sie volle Unterstützung halten. Dennoch ist eine rückwirkende Zahlung von 3 Monaten möglichen, wenn der Antrag die Elterngeldstellen erst Monate nach der Geburt erreichen sollte. Zu den benötigten Unterlagen zählen vor allem die Geburtsbescheinigung des Kindes und Nachweise über die Einkommenshöhe vor der Geburt. Individuell können weitere Unterlagen wie z.B. Bescheinigungen über das Mutterschaftsgeld gefordert sein, die dann der zuständigen Stelle zugetragen werden müssen. Im Antrag formulieren die Eltern zusätzlich den gewünschten Beginn der Zahlung und in welchen Monaten sie diese beziehen möchten. Antragssteller können neben Erwerbstätigen auch Arbeitslose, Studierende sowie Auszubildende sein, sodass gesetzlich keine Bevölkerungsgruppe unberücksichtigt bleibt. Nichtleibliche Eltern, die ein Adoptionsrecht für ihr Kind besitzen, werden ebenso uneingeschränkt im vollen Umfang gemäß den allgemeinen Vorschriften unterstützt.

Worauf Sie bei der Beantragung des Elterngelds achten sollten

Besonders zu beachten sind gewisse Auskunftspflichten, denen die Eltern nachgehen müssen, wenn z.B. sich die Höhe des Einkommens während des Bezugszeitraums erheblich von dem Betrag vor der Geburt unterscheidet. Das Gesetz sieht hierfür Sanktionen vor, sodass Familien, die Elterngeld beantragen wollen, nicht blauäugig und naiv sein sollten. Da der Anspruch auf Elterngeld ab 30 Arbeitsstunden pro Woche verfällt, sind die befugten Elterngeldstellen bei einer diesbezüglichen Erhöhung der Arbeitszeit umgehend zu informieren.
Insgesamt sollte der Antrag auf Elterngeld frühzeitig gestellt werden und Sorge dafür getragen werden, dass der Staat zu jedem Zeitpunkt von aktuellen Veränderungen des Einkommens und der Arbeitszeit unterrichtet wird.

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